Speicherquoten
Speicherquoten begrenzen persönlichen und projektbezogenen Dateispeicher. Sie schützen den Webserver vor unkontrolliertem Wachstum und machen Speichernutzung administrierbar.
1. Quotenhierarchie
Ephraim wertet Quoten hierarchisch aus. Eine individuelle Benutzerquote kann die Rollenvorgabe übersteuern. Wenn keine individuelle Quote gesetzt ist, gilt die Rolle. Wenn auch dort keine spezielle Regel greift, gilt der Systemstandard.
- Benutzer-Override
- Rollenstandard
- Systemstandard
Projektcode-Gäste erhalten keinen persönlichen Dateispeicher. Ihr Limit bleibt bei null, auch wenn für Schülerkonten ein Rollenstandard gilt. Ein individueller Speicherwert kann diese Gastgrenze nicht aufheben.
2. Was gezählt wird
Gezählt werden persönliche Dateien und aktive Projektmaterialien, die das Konto hochgeladen oder aus seinem privaten Bestand in ein Projekt kopiert hat. Eine Projektkopie belegt damit weiterhin Quote der hochladenden Lehrkraft. Entfernte Projektmaterialien zählen nicht mehr zur aktiven Belegung. Suchabschnitte werden nicht noch einmal als persönliche Datei-Quota berechnet.
Temporäre Exportdateien verbrauchen während ihrer Erstellung physischen Speicher. Sie gehören nicht zur persönlichen Datei-Quota und werden gesondert bereinigt.
3. Uploadgröße und Gesamtspeicher
Die maximale Uploadgröße verhindert einzelne zu große Dateien. Die persönliche Quote begrenzt den belegten Dateispeicher eines Kontos. Darüber liegt die systemweite Datei-Quota für alle Konten zusammen. Eine Datei kann deshalb trotz freier persönlicher Quote an der Uploadgrenze, am Systemlimit oder an fehlendem physischem Speicher scheitern.
Das Systemlimit berücksichtigt neben der tatsächlichen Belegung auch die Summe der zugeteilten Nutzerlimits. Neue Konten, CSV-Importe oder Quota-Erhöhungen können deshalb bereits blockiert werden, bevor die Festplatte voll ist. Eine Absenkung unter die vorhandene Belegung oder Reservierung ist nicht möglich. Andere Kontolimits werden dabei nicht automatisch reduziert.
4. Adminfunktionen
Die Adminseite zeigt Kennzahlen, Standards und individuelle Abweichungen. Administratoren können Rollenlimits anpassen und für einzelne Konten Overrides setzen, etwa bei Projekten mit großen Materialien oder bei Konten, die bewusst weniger Speicher erhalten sollen.
5. Betriebspraxis
Quoten brauchen einen nutzbaren Arbeitsbereich und eine harte Obergrenze. Zu enge Quoten blockieren normale Unterrichtsarbeit; zu weite Quoten erlauben einem einzelnen Konto, den Server zu füllen. Der robuste Betrieb nutzt eine klare Rollenbasis plus wenige begründete Einzel-Overrides.