Handbuch

Status

Die Statusseite ist der schnelle Betriebsüberblick für Ephraim: Spark-Erreichbarkeit, Runtime, Containerzustände, Auslastung und Hinweise auf Dienste, die aktiv, bereit, problematisch oder bewusst deaktiviert sind.

· Stand: 7. Oktober 2026

1. Zweck der Statusseite

Die Statusseite zeigt, welche Dienste gerade erreichbar und bereit sind. Sie ist bewusst als Übersicht gebaut und nicht als Reparaturkonsole. Administratoren sehen auf einen Blick, ob Webserver, Spark-Dienste und Runtime-Container erwartungsgemäß erreichbar sind.

Beispiel einer Admin-Statusseite mit Betriebsübersicht
Beispielansicht aus einem früheren Betriebsstand. Der aktuelle Standardbetrieb umfasst acht laufende Container. Die Statusseite zeigt technische Zustände, aber keine privaten Chatinhalte.

2. Welche Signale angezeigt werden

Signal Bedeutung
Spark und Inference Erreichbarkeit der lokalen KI-Inferenz und Antwortfähigkeit des Modells.
Runtime und Supervisor Technische Betriebsdienste für Terminal, Logs, Status und administrative Aktionen.
Container Zustand von Inference, Embedding, Broker, Observer, Runtime, TTS und Logrotation. Der Supervisor läuft getrennt vom Stack. Der abgenommene Standardbetrieb umfasst insgesamt acht laufende Container.
school-ui-observer Liefert der Runtime freigegebene Containerzustände und begrenzte Logs. Er nutzt dazu den festen Broker über einen internen Unix-Socket und hat weder Netzwerkport noch direkten Dockerzugriff.
school-ui-broker Prüft die fest erlaubten Container und vermittelt ihre Zustände und Logs an den Observer. Er ist ein interner Betriebsdienst ohne Netzwerkport.
school-ui-logrotate Rotiert technische Spark-Logdateien täglich. Der Dienst besitzt keinen eigenen Web-Endpunkt und wird deshalb über seinen Docker-Zustand bewertet.
Ressourcen Speicherauslastung, Temperatur, GPU-Leistung und Dienstmetriken. Die Anzeige verwendet die im Hintergrund gesammelten und zuletzt gültigen Messwerte. Eine fehlende oder zu alte Leistungsprobe wird nicht als aktuelle Messung ausgegeben.

3. Status richtig lesen

Ein rotes oder gelbes Signal bedeutet nicht automatisch, dass die Anwendung komplett ausgefallen ist. Manche Dienste sind optional oder nur für bestimmte Funktionen relevant. Ein deaktivierter Container ist kein Fehler, wenn er bewusst deaktiviert wurde. Problematisch wird es, wenn ein Dienst aktiv sein soll, aber nicht antwortet oder wiederholt fehlschlägt. school-ui-broker, school-ui-observer und school-ui-logrotate sollen im normalen Betrieb als eigene bereite Container erscheinen. Fehlt Broker oder Observer, kann die Runtime Containerzustände und Logstreams nicht zuverlässig liefern. Fehlt Logrotate oder ist der Dienst gestoppt, läuft die vorgesehene Rotation der technischen Logdateien nicht.

Praktisch: Bei Nutzerbeschwerden zuerst prüfen, ob die Inference erreichbar ist. Bei Admin-Terminal-Problemen dagegen Runtime und Supervisor prüfen.

Fehlende Temperatur-, Strom- oder VRAM-Werte sind deshalb nicht automatisch ein Fehler der Statusseite. Entscheidend ist, ob der Runtime-Snapshot diese Werte für die aktuelle Spark-Konfiguration liefert.

Die Leistungsanzeige bezeichnet den gemessenen GPU-Verbrauch. Sie ist kein Messgerät für den Gesamtverbrauch der Spark, des Webservers oder des Schulnetzes. Eine daraus berechnete Energieangabe ist eine Schätzung für die jeweilige Anfrage. Ein bereiter Dienst oder eine gültige Messung beweist zudem noch keine bestimmte Antwortzeit bei hoher gleichzeitiger Nutzung.

4. Datenschutz und Sichtbarkeit

Die Statusseite zeigt technische Zustände, keine privaten Chatinhalte. Sie dient der Betriebsdiagnose und soll nicht zur Analyse einzelner Nutzerverläufe verwendet werden. Wenn Detaildiagnose nötig ist, erfolgt sie über Logs, Cronstatus oder das Supervisor-Terminal mit klarer Fragestellung.

5. Typische Reaktion auf Probleme

  1. Prüfen, ob der Webserver selbst erreichbar ist und Anmeldungen funktionieren.
  2. Auf der Statusseite Spark, Inference, Broker, Observer und Runtime vergleichen.
  3. Bei Containerproblemen im Supervisor-Webterminal Logs und Status abfragen.
  4. Bei wiederkehrenden Wartungsproblemen Cronstatus und letzte Läufe prüfen.
  5. Erst danach Dienste gezielt neu starten oder Super-Admin-Aktionen ausführen.