Handbuch

Onboarding

Das Onboarding ist die freiwillige Ersteinrichtung deines normalen Ephraim-Kontos. Es hilft dir, Ephraim persönlicher zu machen, einen Kalender zu verbinden und rechtzeitig an die datenerhaltende Kontowiederherstellung zu denken. Es ist kein Test, keine Sperre und kein verstecktes Profiling.

· Stand: Juni 2026

1. Kurzfassung

Nach der ersten Anmeldung kann unten rechts eine Einrichtungskarte erscheinen. Sie führt durch Start, Personalisierung, Kalender, Kontowiederherstellung und Abschluss. Jeder Schritt ist freiwillig. Du kannst den Dialog öffnen, später fortsetzen oder dauerhaft ausblenden.

Die Angaben bleiben kontobezogen: Name, Interessen und Gesprächsstil gehören zur Personalisierung; Kalenderabos gehören zu deinen privaten Quellen; Recovery wird im Sicherheitsbereich eingerichtet. Projektchats, Fazit & Beobachtung und fremde Konten werden dadurch nicht geöffnet.

Merksatz: Onboarding ist eine Abkürzung zu wichtigen Einstellungen. Es ersetzt nicht die späteren Konto-Einstellungen und nimmt dir keine Entscheidung ab.

2. Einstieg auf „Mein Ephraim“

Die Karte erscheint im normalen Arbeitsbereich, wenn dein Konto noch aktiv eingerichtet werden kann. Der Fortschrittsbalken zeigt, wie viele Schritte erledigt sind. Mit Loslegen öffnest du den Dialog. Später blendet die Karte für eine Zeit aus. Das Kreuz bedeutet: nicht mehr anzeigen.

Onboarding-Karte auf Mein Ephraim mit Loslegen, Später und Fortschrittsbalken
Die Karte liegt über dem Arbeitsbereich. Sie verändert keine Daten, solange du keinen Schritt speicherst oder abschließt.

Wenn die Karte nicht erscheint, ist das kein Fehler. Der Einrichtungsstatus ist dann abgeschlossen, ausgesetzt, ausgeblendet oder für diese Art von Zugang nicht vorgesehen. Projektcode-Gäste haben keinen vollständigen Konto-Arbeitsbereich und sehen deshalb nicht dieselbe Ersteinrichtung wie normale Konten.

3. Start und Orientierung

Der Startschritt erklärt den Zweck des Dialogs: Ephraim soll Begrüßung, Chat und Hinweise besser an deinen Schulalltag anpassen. Der Dialog behauptet nicht, dass du alles eintragen musst. Die Schrittliste links ist direkt anklickbar; du kannst also gezielt zu dem Punkt springen, den du einrichten möchtest.

Onboarding-Dialog mit Startschritt und Schrittliste
Der Start ist bewusst kurz. Die eigentliche Entscheidung liegt in den folgenden Schritten.

4. Personalisierung

In der Personalisierung trägst du ein, wie Ephraim dich ansprechen und in persönlichen Chats unterstützen soll. Der Name ist der bevorzugte Name im Gespräch. Interessen helfen, Beispiele passender zu wählen. Der Gesprächsstil beschreibt, ob Antworten etwa knapp, ausführlich, ruhig, direkt, prüfend oder mit vielen Beispielen formuliert werden sollen.

Onboarding-Schritt Personalisierung mit Name, Interessen und Gesprächsstil
Die Beispielwerte zeigen ein fiktives Konto. Die Felder sind frei formulierbar und später in den Personalisierungs-Einstellungen änderbar.

Diese Angaben sind kein allgemeines Schulprofil. Ein normaler persönlicher Chat darf sie verwenden, weil du dort mit deinem eigenen Konto arbeitest. Ein Projektchat folgt dem Projektauftrag und den dort freigegebenen Materialien. Lehrkräfte erhalten durch die Personalisierung keinen Blick in private Chats.

5. Kalender

Der Kalender-Schritt verbindet einen Untis-, WebUntis- oder persönlichen Kalender über eine ICS-Adresse. Ephraim speichert keine Untis-Zugangsdaten. Du kopierst nur einen Kalenderlink. Daraus kann Ephraim Termine in der persönlichen Begrüßung und in normalen persönlichen Chats berücksichtigen.

Onboarding-Schritt Kalender mit Kalendertyp, Namen, Kontext und ICS-URL
Der semantische Kontext sagt Ephraim, wie die Quelle verstanden werden soll, zum Beispiel als Stundenplan oder privater Kalender.

Private Kalender gehören fachlich zu deinen privaten Quellen. Die Kalenderadresse, die geladenen Rohdaten und daraus vorbereitete Ausschnitte sind an deinen persönlichen Vault gebunden. Ohne entsperrten Vault kann Ephraim diese privaten Kalender nicht für deinen Arbeitsbereich lesen. Projektbuilder und fremde Projektchats verwenden diese privaten Kalender nicht.

6. Kontowiederherstellung

Wenn die Installation die datenerhaltende Kontowiederherstellung unterstützt, enthält das Onboarding einen eigenen Hinweis dazu. Dieser Schritt richtet noch keine Kontakte ein. Er erklärt, warum die Vorbereitung wichtig ist, und führt in den Sicherheitsbereich, in dem du Wiederherstellungskontakte bewusst einlädst.

Onboarding-Schritt Kontowiederherstellung mit Link zu Wiederherstellungskontakten
Recovery muss vorbereitet sein, bevor das Passwort vergessen ist. Das Onboarding macht darauf aufmerksam, erzeugt aber nicht heimlich Recovery-Material.

Der wichtige Unterschied: Onboarding zeigt den Weg, die Sicherheitseinstellungen erledigen die eigentliche Kryptografie. Erst dort werden Kontakte eingeladen, Anfragen angenommen und mit entsperrtem Vault aktiviert. Ein Wiederherstellungskontakt sieht dadurch keine Chats, keine Dateien, keine Passwörter und keinen Vault-Schlüssel im Klartext.

7. Abschluss und spätere Änderungen

Der Abschluss beendet nur den Einrichtungsdialog. Deine Einstellungen bleiben weiterhin änderbar. Personalisierung und Kalender findest du später in den entsprechenden Einstellungen; Passwort, 2FA, Sitzungen und Kontowiederherstellung liegen im Sicherheitsbereich.

Onboarding-Abschluss mit Hinweis auf spätere Änderungen in den Einstellungen
Abschluss bedeutet: Der Hinweisdialog ist erledigt. Es bedeutet nicht, dass das Konto unveränderlich wird.
Was du ändern willst Wo du es später findest
Name, Interessen, Gesprächsstil Einstellungen → Personalisierung
Untis-, WebUntis- oder privater Kalender Einstellungen → Personalisierung → Kalender
Passwort, 2FA, Sitzungen, Kontowiederherstellung Einstellungen → Sicherheit
Eigene Daten exportieren Einstellungen → Meine Daten

8. Datenschutzgrenzen

Das Onboarding speichert seinen eigenen Schrittstatus: aktueller Schritt, erledigte Schritte, Ausblendung, Abschluss oder dauerhaftes Verwerfen. Die Inhalte der Personalisierung und der Kalender werden nicht im Onboarding-Datensatz versteckt, sondern in den dafür vorgesehenen Konto-Bereichen gespeichert.